{"id":1700,"date":"2011-11-10T16:20:24","date_gmt":"2011-11-10T15:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=youhelp&#038;p=1700"},"modified":"2025-07-11T09:35:01","modified_gmt":"2025-07-11T07:35:01","slug":"kokain","status":"publish","type":"youhelp","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/help\/kokain\/","title":{"rendered":"Kokain"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Schnee&#8221; wird die Substanz gerne genannt, die aus den Bl\u00e4ttern der Koka-Pflanze gewonnen und dann als Pulver illegal verkauft wird. Bei regelm\u00e4\u00dfigem Konsum rutscht man schnell in eine Spirale starker Abh\u00e4ngigkeit.\n<\/p>\n<p><b>Kokain-Lieferant Koka-Strauch<\/b>\n<\/p>\n<p>    Kokain ist ein wei\u00dfes, bitter schmeckendes Pulver. Es ist der Suchtstoff, der aus den Bl\u00e4ttern des Koka-Strauchs gewonnen wird. Der Koka-Strauch wird in S\u00fcdamerika, in den Anden, angebaut. Mitte des letzten Jahrhunderts wurde aus importierten Koka-Bl\u00e4ttern erstmals auf chemische Weise der Wirkstoff Kokain gewonnen und als Arzneimittel auf den Markt gebracht. Kokain galt zeitweilig als Wundermittel. <\/p>\n<p>Sigmund Freud zum Beispiel empfahl Kokain gegen Kopfschmerzen und M\u00fcdigkeit.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n    Auch Cola-Getr\u00e4nke enthielten Kokain, bis die Suchtwirkung des Kokains bekannt wurde.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n    Kokain ist heute eine illegale Droge, deren Gebrauch, Einfuhr, Handel und Anbau in Deutschland verboten ist.\n<\/p>\n<p><b>Koksen<\/b>\n    <\/p>\n<p>Kokain-Konsum wird auch als Koksen bezeichnet. Meist wird das Pulver geschnupft, seltener gespritzt.\n<\/p>\n<p><b>Die Wirkung<\/b>\n    <\/p>\n<p>Die Wirkung von Kokain ist je nach Art des Konsums unterschiedlich.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n    Gespritztes Kokain wirkt st\u00e4rker als geschnupftes, die Suchtgefahr und die Gefahr einer \u00dcberdosierung erh\u00f6ht sich. Kokain regt an, beeinflusst das Gehirn und Nervensystem und beschleunigt den Kreislauf. <\/p>\n<p>Es hat zun\u00e4chst folgende Wirkungen:\n<\/p>\n<ul>\n<li>    stark aufputschend<\/li>\n<li> leistungssteigernd <\/li>\n<li>f\u00fchrt zu \u00dcberaktivit\u00e4t<\/li>\n<li>Rededrang<\/li>\n<li>Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung<\/li>\n<li>Hemmungslosigkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n    Bei l\u00e4ngerer Einnahme und h\u00f6herer Dosierung k\u00f6nnen auch\n<\/p>\n<ul>\n<li>Aggressionen, <\/li>\n<li>Verfolgungswahn, <\/li>\n<li>Depressionen auftreten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Akute Gefahren<\/b>\n    <\/p>\n<p>Zu hohe Kokain-Dosierungen k\u00f6nnen zu Kreislauf\u00fcberlastung, Herzversagen, Atemstillstand und Tod f\u00fchren.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n    In Kombination mit Alkohol erh\u00f6ht sich diese Gefahr. Wegen der Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung des Kokain-Konsumenten sind auch gef\u00e4hrliche Kurzschlu\u00dfhandlungen m\u00f6glich.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n    Kokain verursacht hohe seelische Abh\u00e4ngigkeit. Beim Kokain-Schnupfen entsteht keine k\u00f6rperliche Abh\u00e4ngigkeit.\n<\/p>\n<p><b>Schickeria-Droge mit negativen sozialen Folgen<\/b>\n    <\/p>\n<p>Kokain ist wegen seines hohen Preises vor allem in Schickeria-Kreisen konsumiert worden. Die Wirkung des Kokains pa\u00dft gut in eine Gesellschaft, in der Leistung, Durchsetzungsverm\u00f6gen und Selbstsicherheit bestimmend sind. Kokain-Konsumenten werden jedoch zunehmend unsensibler f\u00fcr ihre Mitmenschen und entwickeln ein gr\u00f6\u00dfenwahnsinniges Verhalten. Die nervliche \u00dcberlastung kann zu Minderung der Selbstkontrolle, Aggressionen und Gewalt f\u00fchren.\n<\/p>\n<p><b>Langfristige Gesundheitssch\u00e4den<\/b>\n    <\/p>\n<p>Kokain-Missbrauch durch Spritzen kann langfristig zu einer Schw\u00e4chung des Immunsystems und zu Lebersch\u00e4den f\u00fchren. Kokainschnupfen sch\u00e4digt die Nasenschleimhaut und f\u00fchrt zu Entz\u00fcndungen der Nasenscheidewand.\n<\/p>\n<p><b>Aktueller Konsum<\/b>\n    <\/p>\n<p>20.000 bis 50.000 Kokain-Konsumenten werden in Deutschland vermutet. Dies entspricht einer Jahresmenge von vier bis zw\u00f6lf Tonnen Kokain. Der hohe Preis\u00a0hat den Konsum zun\u00e4chst auf einkommensstarke Personengruppen beschr\u00e4nkt. Inzwischen breitet sich die Droge jedoch aus, besonders in ihrer noch gef\u00e4hrlicheren Billigvariante Crack.\u00a0\n<\/p>\n<p><b>Zur Geschichte des Kokains<\/b>\n    <\/p>\n<p>Die Bl\u00e4tter des Koka-Strauchs wurden schon von den Inkas gekaut. Auch heute noch werden von den Bewohnern der Anden die Bl\u00e4tter als Alltagsdroge konsumiert. Nach dem Import der Bl\u00e4tter nach Deutschland und der chemischen Verarbeitung zu Pulver kam das Kokain als Arznei- und Genussmittel in Mode. In den Zwanziger Jahren wurde es verboten und entwickelte sich dann zur teuren illegalen Droge der &#8220;Sch\u00f6nen und Reichen&#8221;.<\/p>\n<p><i>Mehr zum Thema erf\u00e4hrst du unter<\/i> <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.rauschfaktor.de\">www.rauschfaktor.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Schnee&#8221; wird die Substanz gerne genannt, die aus den Bl\u00e4ttern der Koka-Pflanze gewonnen und dann als Pulver illegal verkauft wird. 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