{"id":1770,"date":"2020-09-14T11:46:25","date_gmt":"2020-09-14T09:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=youhelp&#038;p=1770"},"modified":"2025-07-11T09:35:05","modified_gmt":"2025-07-11T07:35:05","slug":"die-verschiedenen-arten-von-ausbildungen-im-ueberblick","status":"publish","type":"youhelp","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/help\/die-verschiedenen-arten-von-ausbildungen-im-ueberblick\/","title":{"rendered":"Die verschiedenen Arten von Ausbildungen im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele Jugendliche, die gerade die Schule beendet haben, denken, es g\u00e4be nur zwei Optionen: Ausbildung oder Studium. Dabei ist Ausbildung nicht gleich Ausbildung. Es gibt verschiedene Arten, eine Berufsausbildung zu absolvieren und f\u00fcr jeden eignet sich eine andere besser<\/strong>.<\/p>\n<p>Hier erf\u00e4hrst du, was es f\u00fcr Unterschiede gibt:<\/p>\n<h3>Teilzeitausbildung: <\/h3>\n<p>Generell kannst du jeden Beruf auch in Teilzeit erlernen. Dabei wird deine w\u00f6chentliche Arbeitszeit \u2013 sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb \u2013 auf 20 bis 35 Stunden reduziert. Die Ausbildungsdauer verl\u00e4ngert sich dadurch in der Regel nicht. Ohne berechtigten Grund kann man die Ausbildung in Teilzeit allerdings nicht absolvieren: Diese Ausbildungsform richtet sich insbesondere an diejenigen, die Kinder oder pflegebed\u00fcrftige Familienmitglieder betreuen m\u00fcssen oder selbst gesundheitlich eingeschr\u00e4nkt sind.<\/p>\n<h3>Duale Ausbildung oder auch betriebliche Ausbildung: <\/h3>\n<p>Die betriebliche oder auch duale Ausbildung ist wohl die bekannteste Ausbildungsart in Deutschland. Hier wechseln sich Theorie und Praxis ab. Du arbeitest also in einem Ausbildungsbetrieb und besuchst zus\u00e4tzlich die Berufsschule.<\/p>\n<p>Das duale Ausbildungssystem ist sehr beliebt, da die Azubis von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln und nicht nur die Schulbank dr\u00fccken und Theorie lernen. Daf\u00fcr wirst du auch entsprechend entlohnt. Diese Art der Ausbildung dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.<\/p>\n<h3>Schulische Ausbildung: <\/h3>\n<p>Du kannst dich statt f\u00fcr eine betriebliche auch f\u00fcr eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule entscheiden. Diese findet dann in Form von Vollzeitunterricht statt \u2013 und wird deshalb auch vollschulische Ausbildung genannt. Besonders Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen aber auch einige technische Ausbildungen sind oft als solche ausgelegt. Eine schulische Ausbildung kann man an \u00f6ffentlichen oder privaten Berufsfachschulen absolvieren.<\/p>\n<p>Und was ist mit der Praxis? Wenn du dich f\u00fcr eine schulische Ausbildung entscheidest, hei\u00dft das nicht, dass du keine praktischen Erfahrungen des Berufsalltags machen wirst. Damit die Ausbildung praxisnah abl\u00e4uft, finden regelm\u00e4\u00dfig betriebliche Praktika statt.<\/p>\n<p>Diese Praktika werden entweder blockweise stattfinden oder mit dem Berufsschulalltag kombiniert. So wirst du zum Beispiel drei Tage in der Berufsschule lernen und zwei Tage in einem Kindergarten arbeiten und dein Wissen anwenden k\u00f6nnen. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kannst du dann direkt mit ausreichend Praxiserfahrung in den Beruf starten. <\/p>\n<h3>Duales Studium: <\/h3>\n<p>Bei einem Dualen Studium werden die wichtigsten Aspekte aus Ausbildung und Studium miteinander vereint kombiniert. Es gibt zwei Arten des Dualen Studiums: das Ausbildungsintegrierte Duale Studium und das Praxisintegrierte Duale Studium.<\/p>\n<p>Beide Varianten des Dualen Studiums vermitteln dir theoretische Grundlagen in der Universit\u00e4t und die Praxiserfahrungen des Berufsalltags in einem Betrieb. Du studierst also parallel zu deiner Arbeit im Unternehmen an einer Hochschule oder Akademie.<\/p>\n<h3>Sonderausbildung: <\/h3>\n<p>Bist du Schulabg\u00e4nger*in mit (Fach-)Abitur, hast du die Chance, eine Sonderausbildung zu machen. Das ist eine doppelt qualifizierende Erstausbildung \u2013 auch Abiturientenausbildung oder Abiturientenprogramm genannt; manchmal auch &#8220;Kooperatives Studium&#8221;. Sonderausbildungen sind nicht einheitlich geregelt, orientieren sich aber am dualen System. Je nach Hochschule, sind Abiturientenprogramme inhaltlich unterschiedlich aufgebaut. An einigen Hochschulen wird ein Duales Studium mit einer Ausbildung verbunden, an anderen f\u00e4llt eine zus\u00e4tzliche Ausbildung weg. Wenn du dich f\u00fcr eine solche Ausbildung interessierst, informiere dich vorher, ob dein Duales Studium mit einer Ausbildung verkn\u00fcpft ist oder ob es sich nur um klassische Praxisphasen handelt. Meist bieten die Bereiche Wirtschaft, Vertrieb oder Handel diese Sonderausbildungen an. Der Vorteil: Du sammelst schon fr\u00fch praktische Erfahrungen und lernst schnell, Verantwortung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Die meisten Abiturientenprogramme bestehen aus einer Dualen Ausbildung und einer Zusatzqualifikation oder einem Studium. Wie bei einer Dualen Ausbildung wechseln sich die Praxisphasen im Unternehmen und der theoretische Unterricht in der Berufsschule oder in der Hochschule ab.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem schlie\u00dft du oftmals eine Zusatzausbildung oder Weiterbildung in einer bestimmten Fachrichtung ab. So hast du die M\u00f6glichkeit, nach deiner Ausbildung gleich mehrere Zertifikate zu besitzen: Zum Beispiel den Ausbildungsabschluss und den Bachelor oder den Nachweis \u00fcber die Zusatzqualifikation. Das kann zum Beispiel ein Ausbilder*innenschein sein oder ein IHK-Abschluss.<\/p>\n<p><strong>+++\u00a0<a href=\"https:\/\/youpod.de\/de\/help\/schuleunijob\/ausbildung\">Tipps und Hilfe rund um die Ausbildung findest du in unserem Special youpod.de\/ausbildung.<\/a>\u00a0+++<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Jugendliche, die gerade die Schule beendet haben, denken, es g\u00e4be nur zwei Optionen: Ausbildung oder Studium. Dabei ist Ausbildung nicht gleich Ausbildung. 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