{"id":26722,"date":"2014-09-08T13:21:24","date_gmt":"2014-09-08T11:21:24","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=youhelp&#038;p=26722"},"modified":"2025-07-11T09:38:17","modified_gmt":"2025-07-11T07:38:17","slug":"staendig-online","status":"publish","type":"youhelp","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/help\/staendig-online\/","title":{"rendered":"St\u00e4ndig online"},"content":{"rendered":"<p>Ohne Smartphone geht es offenbar nicht. Das Handy ist st\u00e4ndig griffbereit, der Blick klebt am Display und auch eine Studie zeigt: Beinahe alle Jugendlichen sind online. Damit werden sie auch rastloser und der Druck w\u00e4chst.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDie Zahlen sprechen f\u00fcr sich: 98 Prozent der 14- bis 24-J\u00e4hrigen nutzen das Internet und sind st\u00e4ndig online. Das besagt die <link https:\/\/www.divsi.de\/publikationen\/studien\/divsi-u25-studie-kinder-jugendliche-und-junge-erwachsene-in-der-digitalen-welt\/ _blank external-link-new-window>Studie<\/link> &quot;Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt&quot; des Heidelberger Sinus-Instituts, f\u00fcr die 1500 Kinder und Jugendliche von neun bis 24 Jahren befragt wurden.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Online ist normal<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n&quot;Es wird kaum noch zwischen On- und Offline-Zeiten getrennt&quot;, fasst Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts f\u00fcr Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) die Studie zusammen. &quot;Das Smartphone ist der Begleiter f\u00fcr alle Lebenslagen. Damit ist man st\u00e4ndig verf\u00fcgbar. Ein Leben ohne ist f\u00fcr die meisten nicht mehr vorstellbar.&quot;<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nOnline zu sein, ist nichts Besonderes, sondern der Normalzustand. Je j\u00fcnger die Internetnutzer sind, desto wichtiger scheint das Netz zu sein. So sind 82 Prozent der Kinder davon \u00fcberzeugt, dass es in Zukunft nicht mehr m\u00f6glich sein wird, komplett offline zu sein. Bei den Jugendlichen sind es immerhin 70 Prozent.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nNormal ist es auch deswegen, online zu sein, weil das Internet \u00fcberall ist. Die meisten jungen Menschen gehen n\u00e4mlich mit dem Smartphone ins Netz \u2013 und das Handy ist schlie\u00dflich auch immer dabei.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Immer pr\u00e4sent<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nAm h\u00e4ufigsten nutzen Jugendliche das Internet, um mit Freunden zu kommunizieren. &quot;So ist eine schnellere Kommunikation m\u00f6glich&quot;, sagt Ina Brecheis, P\u00e4dagogin bei <link http:\/\/www.klicksafe.de\/ _blank external-link-new-window>&quot;klicksafe&quot;<\/link>, der EU-Initiative f\u00fcr mehr Sicherheit im Netz. So werde man immer rastloser, was nicht unbedingt schlecht sein m\u00fcsse. Aber wer immer auf Nachrichten wartet, immer pr\u00e4sent ist, k\u00f6nne auch verlernen, den Moment zu leben, gibt Brecheis zu bedenken.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nEs gibt die Technik, die einen immer und \u00fcberall online sein l\u00e4sst. &quot;Das schnelle Antworten-M\u00fcssen erh\u00f6ht aber auch den sozialen Druck&quot;, sagt die P\u00e4dagogin. Sie gibt einen Tipp: &quot;Wichtig ist es, sich selbst Freir\u00e4ume zu schaffen.&quot; Also: auch mal ohne Smartphone auskommen. Das m\u00fcssen einige aber erst lernen. Hilfe gibt es beispielsweise bei <a href=\"http:\/\/www.handysektor.de\" target=\"_blank\">www.handysektor.de<\/a> von der Landesanstalt f\u00fcr Medien NRW. Die Internetseite l\u00e4dt zum <link http:\/\/www.handysektor.de\/geraete-technik\/detailansicht\/article\/handyfasten-wie-lange-haeltst-du-es-aus.html _blank external-link-new-window>Handyfasten<\/link> ein. Das kann gleich die ganze Klasse als Unterrichtseinheit mitmachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Smartphone geht es offenbar nicht. 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