{"id":26874,"date":"2012-03-12T12:41:16","date_gmt":"2012-03-12T11:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=youhelp&#038;p=26874"},"modified":"2025-07-11T09:38:24","modified_gmt":"2025-07-11T07:38:24","slug":"adipositas","status":"publish","type":"youhelp","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/help\/adipositas\/","title":{"rendered":"Adipositas"},"content":{"rendered":"<p>Dass du phasenweise mehr\u00a0isst, ist v\u00f6llig unbedenklich und normal. Essen kann allerdings auch zur Sucht werden. Was Adipositas ist und wie du sie erkennst, erf\u00e4hrst du hier.\n<\/p>\n<p><b>Was ist Adipositas?<\/b><\/p>\n<p>\nBei der Adipositas (Fettleibigkeit) handelt es sich genau genommen nicht um eine Essst\u00f6rung, sondern um starkes \u00dcbergewicht bedingt durch eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Ansammlung von Fettgewebe im K\u00f6rper.\n<\/p>\n<p><b>Beginn\u00a0<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/><\/b>Adipositas entwickelt sich im Durchschnitt zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr. In den letzten Jahren ist jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen ein Anstieg der Fettleibigkeit zu beobachten.\n<\/p>\n<p><b>Diagnosekriterien<\/b><\/p>\n<p>Das Ausma\u00df des \u00dcbergewichts und der K\u00f6rperfettverteilung gelten als Diagnosekriterien f\u00fcr Adipositas.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDie Begriffe &#8220;\u00dcbergewicht&#8221; und &#8220;Adipositas&#8221; werden h\u00e4ufig synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch voneinander. \u00dcbergewicht f\u00e4ngt mit einem BMI (Body Mass Index) von 25\u00a0an. Von Adipositas spricht man bei einem sehr hohen \u00dcbergewicht ab einem BMI von \u00fcber 30.\n<\/p>\n<p>Es werden folgende Stufen beziehungsweise Schweregrade der Adipositas unterschieden:\n<\/p>\n<ul>\n<li>BMI von 30 bis 34,9 kg\/m\u00b2: Adipositas Grad I<\/li>\n<li>BMI von 35 bis 39,9 kg\/m\u00b2: Adipositas Grad II<\/li>\n<li>BMI von 40 kg\/m\u00b2 oder h\u00f6her: Adipositas Grad III<\/li>\n<\/ul>\n<p>\nZus\u00e4tzlich zum BMI wird das Fettverteilungsmuster ermittelt. Dieses ist entscheidend f\u00fcr die Bestimmung des Risikos einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Fettdepots im Bauchbereich (so genannter Apfeltyp oder Bierbauch)  gelten als besonders nachteilig. Das innere Bauchfett f\u00fchrt zu Fettstoffwechselst\u00f6rungen und Diabetes. Befindet sich ein Gro\u00dfteil des K\u00f6rperfetts vor allem im H\u00fcftbereich, an Oberschenkeln und Ges\u00e4\u00df (so genannter Birnentyp), so sind diese Personen weniger gef\u00e4hrdet.\n<\/p>\n<p><b>Merkmale und Symptome<\/b><\/p>\n<p>Adipositas entsteht meist durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige Kalorienzufuhr. Das bedeutet, dass durch falsche und fettreiche Nahrung mehr Energie aufgenommen wird, als der K\u00f6rper verbrauchen kann. Als Folge kommt es zur Vermehrung des Fettgewebes und somit zu einer Gewichtszunahme.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDie Nahrung wird meist heimlich verzehrt oder h\u00e4ufig wird die tats\u00e4chliche Menge geleugnet oder verschwiegen. Betroffenen f\u00e4llt es sehr schwer, die Grenzen der k\u00f6rperlichen S\u00e4ttigung zu sp\u00fcren und ihr Essverhalten zu kontrollieren.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nSie f\u00fchlen sich den Hei\u00dfhungeranf\u00e4llen hoffnungslos ausgeliefert. Essanf\u00e4lle k\u00f6nnen die Funktion haben, eine fehlende emotionale und pers\u00f6nliche Zuwendung zu ersetzen oder unerf\u00fcllte Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Ebenso kann das Essen zur Stressbew\u00e4ltigung eingesetzt werden.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nAufgrund des starken \u00dcbergewichts werden auch k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten vermieden. Es kommt zum sozialen R\u00fcckzug sowie zum Interessens- und Aktivit\u00e4tsverlust. Menschen mit Adipositas f\u00fchlen sich sehr gehemmt und haben gro\u00dfe Schwierigkeiten neue Kontakte zu kn\u00fcpfen. Es k\u00f6nnen daraus auch Schamgef\u00fchle, emotionale Probleme wie \u00c4rger, Angst, Entt\u00e4uschung oder depressive Verstimmungen entstehen.\n<\/p>\n<p><b>Langfristige Folgen<\/b><\/p>\n<p>Eine lang andauernde Adipositas kann gravierende gesundheitliche Folgen haben. Dazu geh\u00f6ren  Einschr\u00e4nkungen in der Beweglichkeit und Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes, Gallenblasenerkrankungen, Gelenkleiden, Beeintr\u00e4chtigungen der Lungenfunktion, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Herzinfarkte.\n<\/p>\n<p><b>Therapie<\/b><\/p>\n<p>Das prim\u00e4re Ziel der Therapie ist zum einen die Gewichtsabnahme, zum anderen die Einsicht in psychische Hintergr\u00fcnde des \u00dcbergewichts sowie das Erkennen von eigenen &#8220;dickmachenden&#8221; Gewohnheiten und Verhaltensweisen. <\/p>\n<p><i>Mehr zum Thema Essst\u00f6rungen lest ihr unter<\/i> <i><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.anad.de\">www.anad.de.<\/a><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass du phasenweise mehr\u00a0isst, ist v\u00f6llig unbedenklich und normal. Essen kann allerdings auch zur Sucht werden. 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