{"id":26894,"date":"2012-01-18T15:23:49","date_gmt":"2012-01-18T14:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=youhelp&#038;p=26894"},"modified":"2025-07-11T09:38:26","modified_gmt":"2025-07-11T07:38:26","slug":"was-ist-eine-essstoerung","status":"publish","type":"youhelp","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/help\/was-ist-eine-essstoerung\/","title":{"rendered":"Was ist eine Essst\u00f6rung?"},"content":{"rendered":"<p>Essst\u00f6rungen haben ganz unterschiedliche Erscheinungsbilder. Betroffene verweigern die Nahrungsaufnahme, essen exzessiv oder versuchen, das Gegessene wieder loszuwerden. Wie du eine Essst\u00f6rung erkennst und vieles mehr erf\u00e4hrst du hier.\n<\/p>\n<p>Du hast Hunger, vielleicht auf etwas Bestimmtes, du isst es, es schmeckt dir, du wirst satt, f\u00fchlst dich wohl und denkst nicht mehr daran, bis du wieder Hunger hast. Es ist v\u00f6llig normal, wenn du phasenweise mehr oder weniger isst. Dein K\u00f6rper braucht nicht immer das Gleiche oder die gleiche Menge. Das ver\u00e4ndert sich je nachdem, ob du gerade viel Stress hast, einen Entwicklungsschub hast, ob du viel oder wenig unterwegs bist.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nSicher hast du schon mal aus Stress oder Frust mehr gegessen als sonst. Oder vor \u00c4rger oder Kummer keinen Bissen runtergekriegt. Das ist v\u00f6llig normal &#8211; solange diese Phase wieder aufh\u00f6rt, und du andere L\u00f6sungen f\u00fcr deine Probleme suchst.\n<\/p>\n<p><b>Was ist eine Essst\u00f6rung?<\/b>\n<\/p>\n<p>Wenn du eine Essst\u00f6rung hast, kannst du nicht mehr unbeschwert essen, um deinen Hunger zu stillen. Dir geht es dann nicht mehr um &#8220;hungrig&#8221; oder  &#8220;satt&#8221;. Du versuchst, \u00fcber Essen oder Nicht-Essen ein Problem zu l\u00f6sen, eine innere Not zu \u00fcberwinden, dich zu tr\u00f6sten, abzulenken oder einen inneren Hunger zu stillen. Gleichzeitig macht dir Essen Angst.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nVon einer Essst\u00f6rung spricht man, wenn dieses &#8220;Frustessen&#8221; oder Hungern mindestens zweimal pro Woche vorkommt und \u00fcber mindestens drei bis sechs Monate andauert. Deine Gedanken kreisen dabei immer st\u00e4rker um Kalorientabellen, verbotene Lebensmittel, Gewicht, Figur &#8211; ein gef\u00e4hrlicher Teufelskreis. <\/p>\n<p>\n<b>Hast du eine Essst\u00f6rung?<\/b>\n<\/p>\n<p>Deine Alarmglocken sollten l\u00e4uten, wenn du eine oder mehrere dieser Verhaltensweisen beobachtest:\n<\/p>\n<ul>\n<li>Du vermeidest es, mit anderen zusammen zu essen &#8211; dir fallen immer neue Ausreden ein.<\/li>\n<li>Du isst h\u00e4ufig im Verborgenen.<\/li>\n<li>Du sch\u00e4mst dich und f\u00fchlst dich schuldig.<\/li>\n<li>Du planst wie unter Zwang, wann du etwas essen kannst und teilst deine Zeit danach ein.<\/li>\n<li>Du siehst immer kr\u00e4nklicher und schw\u00e4cher aus und wirst sauer, wenn du darauf angesprochen wirst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Risiken bei Essst\u00f6rungen<\/b>\n<\/p>\n<p>Essen ist der Treibstoff, ohne den du nicht leben kannst. Aus dem Essen holt sich dein K\u00f6rper Energie, aber auch wichtige N\u00e4hrstoffe, die er braucht, um zu funktionieren. Bekommt er sie auf Dauer nicht, kann das sehr gef\u00e4hrliche Folgen haben:\n<\/p>\n<ul>\n<li>Etwa 15 Prozent der Magers\u00fcchtigen sterben.<\/li>\n<li>Dein K\u00f6rper stellt Funktionen ein, die er nicht zum \u00dcberleben braucht.<\/li>\n<li>Du entwickelst dich langsamer und im Extremfall bleibt deine Entwicklung ganz stehen.<\/li>\n<li>Bei Frauen bleibt die Periode bleibt aus.<\/li>\n<li>Du w\u00e4chst nicht mehr.<\/li>\n<li>Deine Br\u00fcste und H\u00fcften wachsen nicht mehr.<\/li>\n<li>Du frierst leicht.<\/li>\n<li>Dir wird oft schwindelig.<\/li>\n<li>Deine Haare fallen aus.<\/li>\n<li>Deine Haut wird blass und fahl.<\/li>\n<li>An deinem K\u00f6rper wachsen viele kleine H\u00e4rchen.<\/li>\n<li>Deine Muskeln bauen ab und auch der Herzmuskel wird schw\u00e4cher.<\/li>\n<li>Deine Verdauung ger\u00e4t durcheinander und du bekommst Durchfall oder Verstopfung.<\/li>\n<li>Deine Nieren leiden.<\/li>\n<li>Deine Knochen werden zerbrechlich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\nNeben den k\u00f6rperlichen gibt es auch tiefgreifende seelische Folgen:\n<\/p>\n<ul>\n<li>Deine Stimmung ver\u00e4ndert sich.<\/li>\n<li>Du wirst gereizter, trauriger, kraftloser.<\/li>\n<li>Das Doppelleben ist sehr anstrengend und du hast keine Kraft mehr f\u00fcr deine Freunde.<\/li>\n<li>Du kannst dich nicht mehr konzentrieren.<\/li>\n<li>Essen und Nicht-Essen bestimmen dein Leben.<\/li>\n<li>Du f\u00fchlst dich immer unwohler in deiner Haut, kommst dir immer unperfekter vor, wirst ungl\u00fccklicher.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Zus\u00e4tzliche Sch\u00e4den bei Bulimie: <\/b>\n<\/p>\n<ul>\n<li>Deine Speiser\u00f6hre entz\u00fcndet sich oder ist richtig aufge\u00e4tzt; du spukst Blut. <\/li>\n<li>Du bekommst Karies oder deine Z\u00e4hne fallen aus.<\/li>\n<li>Dein ganzer Mundbereich und eventuell auch die H\u00e4nde sind wund.<\/li>\n<li>Dein Magen ist \u00fcbers\u00e4uert und du hast das Gef\u00fchl erbrechen zu m\u00fcssen, auch wenn du gar nichts gegessen hast.<\/li>\n<li>Deine Speicheldr\u00fcsen schwellen an, du bekommst &#8220;Hamsterbacken&#8221;.<\/li>\n<li>Durch Essattacken kann im Extremfall die Magenwand durchbrechen und du musst ganz schnell ins Krankenhaus, da dies lebensgef\u00e4hrlich ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Risiken bei Binge-Eating (Essattacken mit Kontrollverlust):<\/b>\n<\/p>\n<ul>\n<li>gesundheitssch\u00e4digendes \u00dcbergewicht mit all seinen Folgeerscheinungen<\/li>\n<li>Zuckerkrankheit<\/li>\n<li>Herz- und Kreislauferkrankungen<\/li>\n<li>Erkrankungen des Bewegungsapparates<\/li>\n<li>starke seelische Belastungen<\/li>\n<li>R\u00fcckenschmerzen<\/li>\n<li>schlechte Kondition<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Kann Essen s\u00fcchtig machen?<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nJa, und zwar dann, wenn es nicht mehr um die Sache selbst, also ums  Essen geht, sondern ein anderer Zweck damit verbunden ist und dein ganzer Tagesablauf danach ausgerichtet ist.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Anzeichen einer Essst\u00f6rung sind:<\/b>\n<\/p>\n<ul>\n<li>Hungern, essen, erbrechen spielen sich heimlich ab.<\/li>\n<li>Du hast den Zwang, genau nachzurechnen, was du gegessen hast, wie viele Kalorien das sind, Essen abzuwiegen, dich selbst zu wiegen usw.<\/li>\n<li>Auch der Zwang, etwas essen zu m\u00fcssen, geh\u00f6rt dazu.<\/li>\n<li>Du hast ein schlechtes Gewissen beim Essen.<\/li>\n<li>Deine Gedanken kreisen immer st\u00e4rker um das Thema, und dieses nimmt immer mehr Raum ein.<\/li>\n<li>Du richtest deinen Tag danach ein, wann du etwas essen wirst, wann du daf\u00fcr einkaufst, wo du das Geld herkriegst usw.<\/li>\n<li>Du kannst dich immer weniger auf die Schule konzentrieren.<\/li>\n<li>Du kannst dich auch immer weniger auf deine Freunde konzentrieren, weil du st\u00e4ndig ans Essen denkst.<\/li>\n<li>Essen und hungern werden wichtiger als Freunde und Familie, worunter du ganz besonders leidest.<\/li>\n<li>Du kannst nicht mehr aufh\u00f6ren, zu essen.<\/li>\n<li>Deine Stimmung und deine Gedanken ver\u00e4ndern sich.<\/li>\n<li>Du isst lieber alleine.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Woher kommt eine Essst\u00f6rung?<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nEs gibt viele Gr\u00fcnde, warum man das eigene Essverhalten als Ventil f\u00fcr Sorgen, \u00c4ngste und N\u00f6te w\u00e4hlt. Einige davon k\u00f6nnen folgende sein:<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<i>Pers\u00f6nliche Gr\u00fcnde<\/i>\n<\/p>\n<ul>\n<li>Dein K\u00f6rper hat sich in der Pubert\u00e4t sehr schnell ver\u00e4ndert und neue Formen angenommen. Er kommt dir fremd vor, du hast das Gef\u00fchl, er geh\u00f6rt gar nicht zu dir und nichts scheint zusammenzupassen.<\/li>\n<li>Deine Entwicklung geht dir viel zu langsam voran, du hast den Eindruck, alle anderen sind schon weiter. Kurz gesagt: Dein K\u00f6rper und deine Seele sind nicht auf dem gleichen Stand.<\/li>\n<li>Du f\u00fchlst\u00a0ganz anders, hast Stimmungsschwankungen, siehst viele Dinge pl\u00f6tzlich anders, verliebst dich vielleicht zum ersten Mal.<\/li>\n<li>Alles, das du bisher gelernt hast, scheint gar nicht zu stimmen &#8211; du suchst nach einer eigenen Meinung und nach neuen Regeln.<\/li>\n<li>Es werden neue Dinge wichtig: deine Freunde und Freundinnen zum Beispiel. Das verunsichert dich nat\u00fcrlich, und du suchst nach Vorbildern.<\/li>\n<li>Du hast das Gef\u00fchl, komplett die Kontrolle \u00fcber dein Leben zu verlieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<i>Gr\u00fcnde in der Familie<\/i>\n<\/p>\n<ul>\n<li>In manchen Familien wird vieles &#8220;unter den Teppich gekehrt&#8221;, das hei\u00dft:  Du hast gelernt alles zu schlucken, bis es dir buchst\u00e4blich wieder hoch kommt.<\/li>\n<li>Deine Familie tut sich schwer damit zu sehen, dass du erwachsen wirst und dich ver\u00e4nderst. Sie reagiert pl\u00f6tzlich ganz anders auf dich und macht &#8220;dumme&#8221; Bemerkungen \u00fcber deine neuen Formen, an die du dich selbst noch nicht gew\u00f6hnt hast.<\/li>\n<li>Deine Eltern verbieten dir auf einmal Dinge, die sonst nie Thema waren, zum Beispiel bei deiner Freundin oder deinem Freund zu \u00fcbernachten, deine Lieblingsmusik zu h\u00f6ren, deine Haare zu schneiden, dich modisch zu kleiden oder zu schminken.<\/li>\n<li>Deine Eltern behandeln dich so, als w\u00e4rst du erwachsen und merken gar nicht, dass du erst auf dem Weg dorthin bist.<\/li>\n<li>Pl\u00f6tzlich lassen sie dich alleine mit deinen Sorgen und brummen dir immer mehr Aufgaben auf.<\/li>\n<li>Du hast den Eindruck, dass alle in deiner Familie mit sich selbst besch\u00e4ftigt sind und sich keiner wirklich f\u00fcr den anderen interessiert.<\/li>\n<li>In deiner Familie passiert sehr viel: Ihr zieht um, du musst die Schule wechseln, deine Freunde verlassen, deine Eltern streiten oder wollen sich scheiden lassen.<\/li>\n<li>Du hoffst, dass alles wieder gut wird, wenn sie merken, wie krank du bist.<\/li>\n<li>Du bist Gewalt ausgesetzt, erleidest sie an dir pers\u00f6nlich oder beobachtest sie.<\/li>\n<li>Deine Eltern oder Geschwister sind krank, zum Beispiel depressiv oder abh\u00e4ngig von Drogen, Alkohol oder Medikamenten.<\/li>\n<li>Du hast dann das Gef\u00fchl, stark sein zu m\u00fcssen f\u00fcr alle anderen und willst gar nicht sagen, dass du auch Probleme hast.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<i>Gr\u00fcnde im Umfeld<\/i>\n<\/p>\n<ul>\n<li>Deine Freunde und Mitsch\u00fcler reagieren uncool, weil du schon ganz sch\u00f6n weit entwickelt bist \u2013 oder weil du es eben nicht bist. Das liegt nat\u00fcrlich an ihren eigenen Unsicherheiten, aber es trifft dich an deiner empfindlichsten Stelle.<\/li>\n<li>Auch deine Freunde machen im Moment viel durch, und ihr lebt euch auseinander.<\/li>\n<li>Du bist ungl\u00fccklich verliebt.<\/li>\n<li>Du wirst gemobbt.<\/li>\n<li>In der Schule und auch sonst wird immer mehr von dir verlangt.<\/li>\n<li>Du hast den Eindruck, dass jeder selbst &#8220;schuld&#8221; an seinem Aussehen und seinem Ungl\u00fcck ist.<\/li>\n<li>Du hast das Gef\u00fchl, dass dir alles zu viel wird und hoffst, dass es jemand bemerkt und dir hilft, ohne dass du etwas sagen musst \u2013 zum Beispiel weil du die Erfahrung gemacht hast, dass dir eh keiner zuh\u00f6rt.<\/li>\n<li>Du hast den Verdacht, dass alles viel leichter w\u00e4re, wenn du so sch\u00f6n, makellos oder stark wie die Models und Stars w\u00e4rst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Was macht es so schwer aus der Essst\u00f6rung auszusteigen?<\/b>\n<\/p>\n<p>Deine Essst\u00f6rung hat f\u00fcr dich eine ganz individuelle Funktion \u2013 sie ist dein pers\u00f6nlicher  Suchtstoff. Und du kannst nicht einfach einen Entzug machen. So sagt man einem Alkoholiker, dass er nie mehr trinken soll. Aber was sagt man jemandem, der Probleme mit dem Essen hat?<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n Es geht nicht nur darum, wieder normal zu essen, sondern es geht darum, die Probleme zu bearbeiten, die dahinter stecken. Und weil das oft ganz sch\u00f6n viele sind, macht es Sinn, dass du dir helfen l\u00e4sst.\n<\/p>\n<p><b>Was kannst du f\u00fcr dich tun?<\/b>\n<\/p>\n<p>Du hast einen Grund f\u00fcr deine Essst\u00f6rung und sie war eine Zeitlang wichtig f\u00fcr dich. Vielleicht hast du immer noch Angst davor, sie ganz loszulassen, und kannst dir ein Leben ohne kaum vorstellen. Du bist nicht Schuld daran, dass es so gekommen ist. Aber du bist verantwortlich f\u00fcr dich selbst. Deshalb hole dir Hilfe, wenn du nicht mehr weiter wei\u00dft.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nHinterfrage dich selbst, \u00fcberlege, worauf es dir eigentlich ankommt, welche Sehnsucht hinter deinem Essverhalten steht. Rede mit einer Person, der du vertraust. Nicht nur \u00fcber deine Essst\u00f6rung, sondern \u00fcber alles, was dich belastet. Informiere dich, wende dich an eine Beratungsstelle. <\/p>\n<p>Die Berater stehen unter Schweigepflicht. Niemand wird also davon erfahren, wenn du es nicht willst. Du kannst dich auch anonym beraten lassen.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nSich jemandem anzuvertrauen ist schwer. Vor allem, wenn es das erste Mal ist. W\u00e4hle die M\u00f6glichkeit, die f\u00fcr dich am besten geht: Du kannst dich einer Freundin oder einem Freund anvertrauen, einem Lehrer, jemandem aus deiner Familie. Es ist auch in Ordnung, wenn du erst mal mit einer neutralen Person  reden m\u00f6chtest und dich beispielsweise an eine Beratungsstelle wendest.\n<\/p>\n<p><b>Wie sag ich&#8217;s meinen Freunden und Eltern?<\/b>\n<\/p>\n<p>Der erste Schritt aus der Essst\u00f6rung ist der Schritt heraus aus der Heimlichkeit. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ergibt es auch Sinn, dass deine Eltern Bescheid wissen, denn sie k\u00f6nnen dir helfen. Sicher hast du verschiedene Bedenken, wie zum Beispiel, ob dich die anderen verstehen werden, ob sie dich vielleicht auslachen oder entt\u00e4uscht und w\u00fctend sind oder \u00fcberfordert. Man kann vorher nicht wissen, wie jemand reagieren wird. Aber vergiss nicht: es geht um dich, nicht darum, wie sich die anderen f\u00fchlen. Du bist f\u00fcr dich verantwortlich.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nVersetze dich mal in ihre Lage: Sicher bemerken sie seit einiger Zeit deine Ver\u00e4nderungen und wissen nicht, wie sie dich darauf ansprechen sollen. Sie machen sich Sorgen. Und sie wollen dir helfen. Die meisten werden erleichtert sein, wenn du ihnen erz\u00e4hlst, wie es dir geht \u2013 und wenn du dir von ihnen helfen l\u00e4sst. Oder wie w\u00fcrde es dir gehen, wenn du siehst, dass jemand leidet, den du sehr gern hast, und derjenige\u00a0einfach nichts sagt?\n<\/p>\n<p><b>Einige Tipps, wie du das Gespr\u00e4ch f\u00fchren kannst:<\/b>\n<\/p>\n<ul>\n<li>Suche dir einen neutralen Ort, wie in einem Cafe oder bei einem Spaziergang.<\/li>\n<li>Beginne mit einer Person, die dir besonders nahe steht und der du vertraust.<\/li>\n<li>Erz\u00e4hl ihr, wie es dir geht, welche \u00c4ngste du hast, und wie sehr du unter deinem Essverhalten leidest.<\/li>\n<li>Rede von dir und beginne die Dinge zu erz\u00e4hlen, die du am leichtesten aussprechen kannst \u2013 die verst\u00e4ndnisvolle Reaktion wird dir Mut machen, auch die anderen Dinge zu sagen.<\/li>\n<li>Bitte sie um Hilfe, z. B. dass sie dich zu einer Beratungsstelle begleitet und dich unterst\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<b>Wie kommt man raus?<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nLeider gibt es keine Zauberformel und kein Patentrezept, mit dem jeder garantiert aus der Essst\u00f6rung raus kommt. Es geht um dich (oder deine Freundin\/Schwester, deinen Freund\/Bruder), um dein Leben und um deinen Weg. Deshalb macht es Sinn, dich professionell und individuell beraten zu lassen. <\/p>\n<p><i>Mehr zum Thema Essst\u00f6rungen lest ihr unter<\/i> <i><a href=\"http:\/\/www.anad.de\">www.anad.de<\/a>.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essst\u00f6rungen haben ganz unterschiedliche Erscheinungsbilder. Betroffene verweigern die Nahrungsaufnahme, essen exzessiv oder versuchen, das Gegessene wieder loszuwerden. Wie du eine Essst\u00f6rung erkennst und vieles mehr&#038;nbsp&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":26895,"template":"","categories":[1,119],"tags":[],"youpod_bearbeitungsstatus":[114],"youpod_kategorie":[61],"class_list":["post-26894","youhelp","type-youhelp","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-importiert","youpod_bearbeitungsstatus-fertig-bitte-ueberpruefen","youpod_kategorie-leben","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youhelp\/26894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youhelp"}],"about":[{"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/youhelp"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youhelp\/26894\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26896,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youhelp\/26894\/revisions\/26896"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26894"},{"taxonomy":"youpod_bearbeitungsstatus","embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youpod_bearbeitungsstatus?post=26894"},{"taxonomy":"youpod_kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/wp-json\/wp\/v2\/youpod_kategorie?post=26894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}