{"id":22708,"date":"2014-10-30T13:17:28","date_gmt":"2014-10-30T12:17:28","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=younews&#038;p=22708"},"modified":"2025-07-10T13:46:25","modified_gmt":"2025-07-10T11:46:25","slug":"jugendrat-besucht-berlin","status":"publish","type":"younews","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/news\/jugendrat-besucht-berlin\/","title":{"rendered":"Jugendrat besucht Berlin"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Tage war der D\u00fcsseldorfer Jugendrat zu Gast der Hauptstadt. Er lernte das historische, kulturelle und politische Berlin kennen \u2013 und auch sich selbst.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nAm Montag, 13. Oktober, begann unsere Bildungsfahrt nach Berlin. Der Treffpunkt war um 10 Uhr das zeTT. Da unsere Gruppe aus bestehenden Jugendrat-Mitgliedern durch einige Freunde und Verwandte bereichert wurde, war es das erste Zusammentreffen in der Konstellation der folgenden Tage. P\u00fcnktlich um 10.47 Uhr fuhren wir dann mit dem ICE ab. W\u00e4hrend der f\u00fcnf Stunden Fahrt spielten wir Karten und unterhielten uns, um einen Eindruck von der Gruppe zu bekommen, mit der wir den Rest der Woche verbringen w\u00fcrden.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Das historische Berlin<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nNach unserer Ankunft in Berlin um 15.20 Uhr wurden wir auf unsere Zimmer eingeteilt und durften uns kurz frisch machen, bevor wir dann gemeinsam zum Treffpunkt am Potsdamer Platz fuhren. Von dort aus gingen wir in F\u00fcnfergruppen zum Brandenburger Tor, wobei wir Frageb\u00f6gen zum historischen Berlin ausf\u00fcllen mussten. Dabei besichtigten wir drei sehr wichtige Mahnmale: das der verfolgten und verbrannten Juden, das der verfolgten Sinti und Roma und das der verfolgten Homosexuellen. Deutlich vor Augen gef\u00fchrt wurde uns der Luxus, in Freiheit leben zu d\u00fcrfen. Dass solche Diskriminierungen niemals wieder stattfinden d\u00fcrfen, ist uns dadurch im Ged\u00e4chtnis geblieben.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nUm 19 Uhr gab es dann Abendessen im Hotel. Im Anschluss hat sich eine kleine Gruppe um unseren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joe M\u00f6ntmann die bunt illuminierte historische Stra\u00dfe des 17. Juni angeschaut.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Tour durch das Regierungsviertel<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDer Dienstag begann mit einer zweiten Tour durch das Regierungsviertel bis hin zum Brandenburger Tor. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Erkundung des politischen Berlins, wobei besonders die Stadt w\u00e4hrend des Dritten Reiches, w\u00e4hrend der DDR und aktuell in der Demokratie beschrieben wurde.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDanach trafen wir uns vor dem Puppenkabinett &quot;Madame Tussaud&#8217;s&quot;, was zwar nicht direkt politische Inhalte bot, trotzdem aber die Gruppe zusammenwachsen lie\u00df und uns half, uns gegenseitig besser kennenzulernen.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDas war auch die Intention unserer Begleiter Rebecca (Leiterin des zeTT) und Joe, als sie uns nach dem Essen in der Hotellobby zusammenbrachten, um uns gegenseitig in Gespr\u00e4chsrunden vorzustellen. Dabei entstanden \u00fcberraschende und witzige Situationen und die Atmosph\u00e4re wurde deutlich aufgelockert.&nbsp;<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nDies half uns auch am Mittwochmorgen bei der Besichtigung des &quot;Dungeons&quot;. Das gemeinsame Gruseln war jedoch nicht f\u00fcr jeden geeignet, es sorgte trotzdem daf\u00fcr, dass wir uns der Wichtigkeit von Freiheit bewusst wurden.&nbsp;<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Neben Freizeit auch Arbeit<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nNach dem Mittagessen, zu dem Joe und Rebecca uns eingeladen hatten, ging es dann an die Arbeit. Bis zum Abendessen erarbeiteten wir die Inhalte des Kinder- und Jugendf\u00f6rderplans 2015 bis 2019 und des Stadtentwicklungsplans bis 2022 und t\u00fcftelten an einer Initiative f\u00fcr neue B\u00e4ume in D\u00fcsseldorf. Der Abend diente dann wieder der Unterhaltung, als wir uns zusammen den Film &quot;Who Am I \u2013 Kein System ist sicher&quot; im Kino anschauten.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nAm Donnerstag arbeiteten wir dann hochmotiviert weiter an den zuvor besprochenen Themen. Am fr\u00fchen Nachmittag stellten wir unsere Ergebnisse der gesamten Gruppe vor und machten uns auf den Weg zum Bundestagsabgeordneten f\u00fcr D\u00fcsseldorf-Nord, Thomas Jarzombek. Der CDU-Politiker unterhielt sich mit uns \u00fcber jugendrelevante Themen wie die D\u00fcsseldorfer Schulausstattung, aber auch \u00fcber Au\u00dfenpolitik und insbesondere das Freihandelsabkommen TTIP. Trotz einiger kontroverser Nachfragen unsererseits war Herr Jarzombek sehr offen und ehrlich. F\u00fcr uns war es inspirierend und motivierend und wir haben uns gefreut, einen so bodenst\u00e4ndigen Politiker treffen zu d\u00fcrfen.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Theater und Feueralarm<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nAm Abend stand dann ein verst\u00f6render Theaterbesuch an. Wir sahen gemeinsam &quot;Die Verwandlung&quot; von Franz Kafka, die einige von uns \u00fcberforderte. Verst\u00f6rend war auch der Feueralarm, der uns mitten in der Nacht aus den Betten holte, sich aber zum Gl\u00fcck als Fehlalarm herausstellte.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nFreitags gab es dann die gro\u00dfe \u00dcberraschung: Der GDL-Streik am bevorstehenden Wochenende betraf unsere R\u00fcckfahrt! Deshalb musste Joe so schnell es ging zum Hauptbahnhof laufen und schaffte es zum Gl\u00fcck, unsere Fahrt umzubuchen, sodass wir schon am Freitag abfahren mussten. Das war schade, aber wenigstens konnten wir noch den Bundestag besichtigen.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nNach zahlreichen Sicherheitskontrollen durften wir einen Teil des Geb\u00e4udes ansehen und h\u00f6rten uns dann eine Stunde lang eine Sitzung zum Thema &quot;Wohnungsnot in Uni-Gro\u00dfst\u00e4dten&quot; an. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, um die Kuppel zu besuchen. Der Ausblick war umwerfend und es gab eine Menge interessanter Informationen \u00fcber die Stadt.<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\n<b>Vier Stunden Kommentare<\/b><div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nLeider ging es dann um 18.40 Uhr zur\u00fcck nach D\u00fcsseldorf, aber die R\u00fcckfahrt war nochmal sehr lustig, denn wir hatten die Aufgabe, uns gegenseitig Kommentare in unsere Notizb\u00fccher zu schreiben und damit waren wir tats\u00e4chlich vier Stunden lang besch\u00e4ftigt!<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>\nUm 23.20 Uhr erreichten wir unseren heimischen Hauptbahnhof. Die Verabschiedung fiel herzlich aus und wir waren wirklich traurig, dass unsere Fahrt zu fr\u00fch geendet hatte. Nichtsdestotrotz hatte die Fahrt einen gro\u00dfen Effekt. Neben der Erkundung der Hauptstadt unserer Bundesrepublik sind wir als Jugendrat neu zusammengewachsen. Wir konnten uns mit Nicht-Mitgliedern austauschen und haben Inspiration und Ansporn gewonnen. Es war eine unvergessliche Woche und nun k\u00f6nnen wir uns wieder voll auf unsere Arbeit f\u00fcr die D\u00fcsseldorfer Jugendlichen konzentrieren.<\/p>\n<p><i><b>Autorin: Antonia Uhl<\/b><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Tage war der D\u00fcsseldorfer Jugendrat zu Gast der Hauptstadt. Er lernte das historische, kulturelle und politische Berlin kennen \u2013 und auch sich selbst. 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