{"id":42584,"date":"2022-05-17T12:37:22","date_gmt":"2022-05-17T10:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=younews&#038;p=42584"},"modified":"2025-07-11T09:56:19","modified_gmt":"2025-07-11T07:56:19","slug":"abc-der-japanischen-popkultur","status":"publish","type":"younews","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/news\/abc-der-japanischen-popkultur\/","title":{"rendered":"ABC der japanischen Popkultur"},"content":{"rendered":"<p><span ><b><i>Wie gut kennst du dich mit der japanischen Popkultur aus? In D\u00fcsseldorf ist die Begeisterung daf\u00fcr gro\u00df. Es gibt enge Beziehungen zu Japan, einen japanischen Garten, den Japan-Tag, japanische Restaurants und Buchl\u00e4den. Viele Jugendliche feiern diese Kultur, Cosplay, Manga und Co.&nbsp;<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p>Wenn du da noch nicht so sicher bist, kannst du dir dieses Popkultur-ABC durchlesen:<\/p>\n<p><b>Anime <\/b>bezeichnet in Japan produzierte Animationsfilme. In Japan selbst steht Anime f\u00fcr alle Arten von Animationsfilmen: also f\u00fcr die im eigenen Land produzierten und ebenso wie f\u00fcr importierte. Er bildet das Pendant zum Manga, dem japanischen Comic.&nbsp;<\/p>\n<p><b>Cosplay <\/b>bezeichnet einen japanischen Verkleidungstrend, der im Laufe der 90er Jahre mit dem Manga- und Anime-Boom auch in die USA und nach Europa kam. Beim Cosplay stellen die Teilnehmenden eine Figur durch Kost\u00fcm und Verhalten m\u00f6glichst originalgetreu dar. Diese Figur kann aus einem Manga, einem Anime, einem Video oder einem Spielfilm stammen.<\/p>\n<p>Der Begriff Cosplay ist die japanische Abk\u00fcrzung des englischen Begriffs costume play (frei \u00fcbersetzt: Kost\u00fcmspiel). Er wurde von Nobuyuki Takahashi 1983 gepr\u00e4gt, dem Gr\u00fcnder des japanischen Verlags Studio Hard.&nbsp;<\/p>\n<p><b>Cosplay-Wettbewerbe <\/b>erinnern bei westlichen Veranstaltungen an Variet\u00e9-Auff\u00fchrungen. Die Cosplayer zeigen ihr Kost\u00fcm und f\u00fchren ein kurzes St\u00fcck auf: beispielsweise einen passenden Monolog oder das Titellied der entsprechenden Serie. Bei japanischen Wettbewerben gibt es keine k\u00fcnstlerische Bet\u00e4tigung.&nbsp;<\/p>\n<p>Eine <b>Convention <\/b>ist eine Art Messe rund um Anime, Manga, Games, Cosplay und Japan. Fans treffen sich in ihrer Community, treffen bekannte Cosplayer*innen, kaufen bei den Austeller*innen Merchandise. Auch B\u00fchnenprogramme geh\u00f6ren zu Conventions.&nbsp;<\/p>\n<p><b>Lolita-Mode<\/b> ist ein aus Japan stammender Modestil, der sich am viktorianischen Stil orientiert. Die Lolita-Mode ist an bauschigen, Petticoat-artigen R\u00f6cken und Kleidern mit Spitzen und R\u00fcschen zu erkennen. Diese reichen bis zu den Knien und erinnern an die Kinder- und Trauerkleidung des Rokoko und des 19. Jahrhunderts. Es sind auch \u00c4hnlichkeiten zum Barock und zur Mode der 50er Jahre zu sehen. Zu den Kleidern und R\u00f6cken kommen Blusen und Str\u00fcmpfe mit R\u00fcschen und Spitzen, Spangen- oder Plateau-Schuhe, Haare mit Ponyschnitt, B\u00e4ndern, H\u00e4ubchen, Schleifen, Blumen oder schief sitzende kleine Zylinder. Als weitere Accessoires dienen Regen- oder Sonnenschirme mit R\u00fcschen, kleine Handtaschen, Puppen, F\u00e4cher und Pl\u00fcschtieren.<\/p>\n<p>Zur Lolita-Mode geh\u00f6ren verschiedene Stile. Der bekannteste ist der der Gothic Lolita (dunkle Farben mit wei\u00dfen Elementen). Komplett schwarze Outfits werden auch Kuro Lolita (kuroi bedeutet schwarz) oder Black Lolita genannt.<\/p>\n<p><b>Manga <\/b>ist der japanische Begriff f\u00fcr Comics. \u00dcbersetzt hei\u00dft Manga in etwa \u201ezwangloses, ungez\u00fcgeltes Bild\u201c. Au\u00dferhalb von Japan bezeichnet der Begriff nur Comics, die aus Japan stammen oder die Manga-Stilelemente verwenden. Zu Mangas geh\u00f6ren, Bildergeschichten, Comic Strips, Karikaturen, Zeichentrickfilme. Die gedruckten Werke werden entsprechend der traditionellen japanischen Leserichtung von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen.&nbsp;<\/p>\n<p><b>Visual Kei <\/b>wird oft als VK abgek\u00fcrzt und ist ein Sammelbegriff f\u00fcr optisch auff\u00e4llige Musiker*innen und die sie nachahmenden Fans. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem englischen \u201evisual\u201c (visuell, optisch) und dem japanischen Kanji-Zeichen (System, Herkunft, Abstammung, Clique).&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Visual Kei gibt es keine festen Regeln in Bezug auf Kleidung und Schminke. Die Musiker kombinieren verschiedene modische Elemente wie Gothic und Punk, aber auch stilisierte Schuluniformen und Fantasiekost\u00fcme. Die Haare k\u00f6nnen lang oder halblang sein und das Gesicht teilweise verdecken. Die Haare k\u00f6nnen gef\u00e4rbt werden und in den Augen farbige Kontaktlinsen getragen werden. Outfits und Stile wechseln bei Auftritten oft in kurzen Abst\u00e4nden. Auch die Musikrichtungen sind nicht festgeschrieben: Visual-Kei-Gruppen spielen J-Pop, J-Rock oder J-Heavy Metal.<\/p>\n<p><b>Oshare Kei <\/b>ist eine Weiterentwicklung&nbsp; von Visiual Kei. Oshare bedeutet h\u00fcbsch, s\u00fc\u00df, modisch. Vertreter*innen dieses Stils geben sich m\u00f6glichst niedlich und tragen viele bunte Accessoires wie Schleifen, Schmucksteine, Haarklammern und Armb\u00e4nder. Die Kleidung ist meist hell, das Make-up bunt und hell.&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p><i>(Quelle: D\u00fcsseldorf Tourismus)<\/i><\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gut kennst du dich mit der japanischen Popkultur aus? In D\u00fcsseldorf ist die Begeisterung daf\u00fcr gro\u00df. 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