{"id":42771,"date":"2016-09-19T12:17:07","date_gmt":"2016-09-19T10:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/?post_type=younews&#038;p=42771"},"modified":"2025-07-11T09:31:16","modified_gmt":"2025-07-11T07:31:16","slug":"mein-sommernachtstraum-auf-dem-hoehepunkt-ein-blick-auf-die-premiere","status":"publish","type":"younews","link":"https:\/\/juriserver.de\/youpod.stagin\/news\/mein-sommernachtstraum-auf-dem-hoehepunkt-ein-blick-auf-die-premiere\/","title":{"rendered":"(M)ein Sommernachtstraum auf dem H\u00f6hepunkt &#8211; ein Blick auf die Premiere"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Schalalalalala&#8230;Sooommernaaaachtstraaaauuuum&#8230;Schalalalalala&#8230;.&#8221;, hallt es durch den Backstagebereich der Studiob\u00fchne im Central, der Spielst\u00e4tte des D\u00fcsseldorfer Schauspielhauses. Das Schauspielensemble des &#8220;Sommernachtstraum&#8221; feiert sich und seine Leistung nach der Premiere selber und das auch v\u00f6llig zu recht. Ein gelungener Abschluss einer sechsmonatigen Probenzeit, der kr\u00f6nende Abschluss einer intensiven Endprobenphasen mit Verletzungen und Heiserkeit und der Anbeginn einer neuen &#8220;Traumphase&#8221;, n\u00e4mlich der Phase der Theatervorstellungen vor Publikum.&nbsp;<\/p>\n<p>Und ich stand mit auf der B\u00fchne: Marvin, 18 Jahre alt, youpod-Redakteur und Ensemblemitglied. Im Folgenden m\u00f6chte ich daher f\u00fcr euch nochmal exklusiv den Tag der Premiere Revue passieren lassen.<\/p>\n<\/p>\n<hr id=\"null\"><strong>Schlaflose Nacht<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl wir erst knapp zwei Stunden vor der Premiere im Central sein sollten, damit wir alle nochmal sch\u00f6n regenerieren k\u00f6nnten, kamen die ersten Whatsapp-Nachrichten schon fr\u00fch morgens in unsere Gruppe rein: &#8220;Ich bin soooo aufgeregt&#8221;, &#8220;Aaaahhh, ich bin auch schon hibbelig, konnte gar nicht schlafen&#8221;, &#8220;Oh Gott, ich bin derma\u00dfen aufgeregt, dass meine Beine schon ganz kribbelig werden&#8221;, hie\u00df es schon um 10 Uhr morgens und dabei waren es noch zehn Stunden bis zum Premierenbeginn.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Premierengeschenke und andere Theater-Br\u00e4uche<\/strong><\/p>\n<p>Nachmittags wurden dann noch Premierengeschenke gebastelt und gekauft bevor es ins Theater ging. Zur Premiere beschenkt man sich im Theater n\u00e4mlich untereinander und w\u00fcnscht sich &#8220;Toi, Toi, Toi&#8221; und spuckt dreimal \u00fcber die linke Schulter der Schauspieler &nbsp;(und bedankt sich auch brav nicht f\u00fcr Gl\u00fcckw\u00fcnsche! Das soll n\u00e4mlich Ungl\u00fcck bringen). Darstellern, Regieteam, Kost\u00fcmbildnern, Maskenbildnern, Technikern&#8230;.jedem macht man ein kleines Pr\u00e4sent. F\u00fcr unser Gl\u00fcck vorgearbeitet hatten wir jedenfalls schon: eine Generalprobe mit Fehlern verhei\u00dft im Theater eine gute Premiere. So war es auch bei uns.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Adrenalin-Kick<\/strong><\/p>\n<p>Kurz vor dem Auftritt traf die Nervosit\u00e4t dann auch die letzten &#8220;Chiller&#8221;: nerv\u00f6ses umherlaufen, laute Sprech\u00fcbungen und Herzrasen waren Teil der letzten Minuten bevor es losging. Und dann warteten wir in einer Reihe stehend auf das Signal des Inspizienten, das rote L\u00e4mpchen leuchtete auf, ging wieder aus, die T\u00fcre \u00f6ffnete sich und es ging raus auf die B\u00fchne. Jetzt galt es abzuliefern.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8220;Jedes Publikum ist anders&#8221; und die anhaltende Verletzungsseuche<\/strong><\/p>\n<p>Dass jedes Publikum einmalig ist und ganz unterschiedlich ihre Lacher setzt, wurde uns im vorhinein schon oft mit auf den Weg gegeben, aber dieses Publikum bei der Premiere war uns wohl besonders wohl gesonnen. Fast min\u00fctlich w\u00fcrde unser Spiel mit Lachern und Gekicher honoriert. Das gab uns Auftrieb und war wohl mit unter ein Grund f\u00fcr unsere &#8220;beste Leistung bisher&#8221; (<strong>Joanna Praml<\/strong>, Regisseurin). Wir konnten eine fehlerfreie Darbietung abliefern, wurden aber trotzdem wieder von der Verletzungsmisere heimgesucht: eine Darstellerin rutschte aus und fiel ungl\u00fccklich auf ihre Hand, ein anderer verlor ein St\u00fcck seines Zahnes und ein letzter holte sich aufgrund eines Flaschen-Schadens eine unangenehme Schnittwunde an der Ferse und musste im Laufe des St\u00fcckes Backstage behandelt werden, ehe er wieder auf die B\u00fchne durfte. Bereits in den Tagen vor der Premiere hatten wir mit Verletzungen, wie einer Gehirnersch\u00fctterung, Prellungen, Zerrungen und einem Krankenhaus-Besuch zu k\u00e4mpfen.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Lob von ganz oben<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Applaus wurden wir dann Backstage mit Sekt, Rosen und den Lobsagungen u.a. vom Generalintendanten <strong>Wilfried Schulz<\/strong> und dem B\u00fcrgerb\u00fchnen-Chef <strong>Christof Seeger-Zurm\u00fchlen<\/strong> empfangen. Das ganze Team, auch das Team hinterm Team, versammelte sich im Gang und wir feierten gemeinsam eine durch und durch gelungene Premiere. &#8220;Das Haus kann stolz auf euch sein&#8221;, hie\u00df es dann in einer kurzen Ansprache des Generalintendanten an uns Schauspieler. Daraufhin stimmte dann einer aus dem Ensemble unsere selbstkomponierte &#8220;Hymne&#8221; an und wir h\u00fcpften und sangen und adelten diesen Abend.<\/p>\n<p><strong>Der Empfang auf der Central-Br\u00fccke und die Premierenparty<\/strong><\/p>\n<p>Dann hie\u00df es f\u00fcr uns umziehen, frisch machen und ab auf die Br\u00fccke zum Ensemble-Empfang. Unter tosendem Beifall marschierten wir dann auf der Br\u00fccke ein und wurden von Christof Seeger-Zurm\u00fchlen dem Publikum und G\u00e4sten nochmal einzeln vorgestellt. Uns wurde viel Lob und Komplimente entgegengebracht, nicht nur eine Best\u00e4tigung f\u00fcr uns Darsteller, sondern auch f\u00fcr das Regieteam, das Team hinterm Team und das Haus selber. Im Anschluss daran war dann das Buffet f\u00fcr uns er\u00f6ffnet und die Party auf der Br\u00fccke begann.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abschiede und ein Appell an die eigene Disziplin<\/strong><\/p>\n<p>Je sp\u00e4ter der Abend wurde, desto mehr Leute machten sich auf den Heimweg. Somit stand auch die Verabschiedung an das gesamte Team um die Regisseurin Joanna Praml an. Sie brachte ihr Team mit ans D&#8217;haus und ging zusammen mit diesem dann auch zur\u00fcck in die jeweiligen Heimatst\u00e4dte. Ab jetzt sind wir alle auf uns gestellt. Auch wenn wir zwar noch von der Assistentin vom Intendanten,<strong> Samira Weiner<\/strong>, bei den weiteren Vorstellungen begleitet werden, werden wir ab jetzt f\u00fcr uns alle einstehen m\u00fcssen. Eine Aufforderung f\u00fcr Jedermann an die eigene Disziplin. Aber zumindest mit der Regisseurin ist es nur eine Trennung auf Zeit, sie wird im kommenden Monat wiederkehren und mit unserem Ensemble weiter arbeiten, um kommende Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Genauere Informationen hierzu folgen.<\/p>\n<\/p>\n<hr id=\"null\">Im Ganzen also aus unserer Sicht ein gelungener Abend. der in dieser Form nat\u00fcrlich einmalig ist und bleiben wird. Wer unseren Sommernachtstraum aber mal nachempfinden und miterleben m\u00f6chte, der sei herzlich eingeladen, sich das St\u00fcck anzuschauen.&nbsp;<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>Hier die kommenden Vorstellungstermine bis Anfang November von &#8220;Ein Sommernachtstraum&#8221;, frei nach William Shakespeare:<\/p>\n<p>02.10.2016 18 Uhr<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>22.10.2016 20 Uhr<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>24.10.2016 20 Uhr<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>31.10.2016 20 Uhr<div class=\"youpod_import_br\"><\/div><br \/>05.11.2016 20 Uhr<\/p>\n<p>Gespielt wird im Central am Hauptbahnhof. Aktuelle Informationen, Tickets, Bilder, Interviews und mehr \u00fcbers St\u00fcck&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.dhaus.de\/programm\/a-z\/ein-sommernachtstraum\/\">hier.<\/a><\/p>\n<p>Von Marvin Wittiber<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Schalalalalala&#8230;Sooommernaaaachtstraaaauuuum&#8230;Schalalalalala&#8230;.&#8221;, hallt es durch den Backstagebereich der Studiob\u00fchne im Central, der Spielst\u00e4tte des D\u00fcsseldorfer Schauspielhauses. 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